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Piña Colada

Classic, Tiki

Zutaten

6-7 cl aromatischer weißer Rum
4 cl ungesüßtes Kokosmark
4 cm dicke Scheibe einer reifen Ananas (ohne Schale und Mittelstrunk)
optional/nach Bedarf: ein Spritzer Limettensaft und/oder Zuckersirup

Zubereitung

1. Ananasscheibe in Stücke schneiden.
2. Alle Zutaten mit ca. 20 cl zerstoßenem Eis in den Elektromixer geben und auf höchster Stufe mind. 30 Sekunden blenden, bis eine sämige, dickflüssige und homogene Textur erreicht ist.
3. Ins vorgekühlte Glas umfüllen und mit einem Trinkhalm aus Glas oder Stroh servieren.

Glas

großer Tumbler / Longdrink-Glas

Garnitur

Ananasblatt

Photo Credit

Sarah Swantje Fischer

 

Wohl kaum ein anderer Cocktail steht so sehr für „Tropicals” wie die Piña Colada. Lange Zeit stand sie außerdem – und tragischerweise – für fast alles, was an der Bar in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts schiefgelaufen war: Künstlicher Kokossirup, gezuckerter Ananasnektar und Sahne verdrängten die traditionelle, aromatische Mischung aus Rum, frischer Ananas und cremigem Kokosmark.
Mittlerweile hat sich das geändert, und viele gute Bars wenden sich wieder der modernen Urform der Piña Colada zu, die ab den 1950er Jahren im Caribe Hilton auf Puerto Rico entwickelt wurde. Aus gutem Grund: Die Paarung aus Rum, Ananas und eventuell Kokoswasser hat in Lateinamerika und der Karibik Wurzeln, die nahezu 500 Jahre weit zurückreichen!

Pro Tipp

Das ursprüngliche Rezept sieht weder Zucker noch Limettensaft vor. Da sowohl Säure und Süße als auch die Aromenstärke der frischen Ananas im Laufe des Jahres schwanken können, empfiehlt sich bei Bedarf das „Nachhelfen“ mit einem Spritzer Zuckersirup oder Limettensaft – je nachdem, ob die Ananas eher süß oder säuerlich daherkommt.

Generell gilt sogar: Jeweils ein paar Tropfen Limette und Zuckersirup bringen meist zusätzliche Spannung und geschmackliche Tiefe in die Piña Colada.