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Muss ein Negroni wirklich rot sein? Wayne Collins interpretierte das Aromenprofil des Negroni im Jahre 2002 mit Zutaten, die einen klaren, hellgelben Drink entstehen lassen.

Wir wissen nicht mit aller Sicherheit, ob Jeff Morgenthaler der erste Bartender war, der einen Negroni im Holzfass hat reifen lassen. Er war jedoch der erste, der darüber schrieb und so einen kleinen Trend in Gang setzte.

Was mit Gin geht, funktioniert auch mit einem hochwertigen Tequila: Der mexikanische Agavenbrand verleiht dieser Negroni-Variante Blumigkeit, viel Frucht und – je nach Sorte – eine feine Rauchigkeit.

Ein hochinteressanter Cocktail: Einerseits will der Boulevardier ganz klar zur Negroni-Familie gehören – andererseits entwickelt er durch den Bourbon und dessen süßlich-fette Aromatik, ein vollkommen eigenständiges Profil. Unbedingt auch mal mit einem Rye Whiskey probieren!

Niemand Geringeres als Gonçalo de Sousa Monteiro kreierte diesen ausbalancierten, mondänen Twist auf den klassischen Negroni. Aperol sorgt für eine angenehme Frucht bei weniger Bitterkeit, während das Orangenblütenwasser eine florale Eleganz beisteuert.

Aromatisch komplex und doch schlank in den Zutaten: Cocktails wie der Improved Holland Gin Cocktail setzen die ganze Vielfalt der holländischen Traditionsspirituose Genever in Szene und bilden gleichzeitig die ersten Vorläufer von Martinez und Martini Cocktail.

Der vergleichsweise schlichte Drink aus Bourbon, Zuckersirup und frischer Minze könnte laut Cocktailhistoriker David Wondrich tatsächlich der »first true American drink« sein

Dry Gin und Lime Juice Cordial sorgen im Team für den aromatischen Roundhousekick von süß bis sauer.

Die legendäre Bar, in der der leichte Mix aus Champagner und Pfirsichpüree erfunden wurde, serviert heute ihre Bellinis im Minutentakt.

Daiquiri - Weißer Rum und kubanische Sonne strahlen in diesem klassischen Cocktail um die Wette