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Muss ein Negroni wirklich rot sein? Wayne Collins interpretierte das Aromenprofil des Negroni im Jahre 2002 mit Zutaten, die einen klaren, hellgelben Drink entstehen lassen.

Wir wissen nicht mit aller Sicherheit, ob Jeff Morgenthaler der erste Bartender war, der einen Negroni im Holzfass hat reifen lassen. Er war jedoch der erste, der darüber schrieb und so einen kleinen Trend in Gang setzte.

Was mit Gin geht, funktioniert auch mit einem hochwertigen Tequila: Der mexikanische Agavenbrand verleiht dieser Negroni-Variante Blumigkeit, viel Frucht und – je nach Sorte – eine feine Rauchigkeit.

Ein hochinteressanter Cocktail: Einerseits will der Boulevardier ganz klar zur Negroni-Familie gehören – andererseits entwickelt er durch den Bourbon und dessen süßlich-fette Aromatik, ein vollkommen eigenständiges Profil. Unbedingt auch mal mit einem Rye Whiskey probieren!

Niemand Geringeres als Gonçalo de Sousa Monteiro kreierte diesen ausbalancierten, mondänen Twist auf den klassischen Negroni. Aperol sorgt für eine angenehme Frucht bei weniger Bitterkeit, während das Orangenblütenwasser eine florale Eleganz beisteuert.

Aromatisch komplex und doch schlank in den Zutaten: Cocktails wie der Improved Holland Gin Cocktail setzen die ganze Vielfalt der holländischen Traditionsspirituose Genever in Szene und bilden gleichzeitig die ersten Vorläufer von Martinez und Martini Cocktail.

Die legendäre Bar, in der der leichte Mix aus Champagner und Pfirsichpüree erfunden wurde, serviert heute ihre Bellinis im Minutentakt.

Der Ford Cocktail ist ein klassischer Drink aus dem 19. Jahrhundert, in dem das Gerüst des Martinis um die Zutat Bénédictine erweitert wird.

Zu gleichen Teilen ergeben Gin, Wermut und Bitter eine schmackhafte Ménage à Trois, die sich ursprünglich um das Jahr 1920 als stärkere Variante des italienischen Americano entwickelte.

Bis heute zählt der Dry Martini Cocktail mit Gin, Wermut und der obligatorischen grünen Olive zu den beliebtesten Drinks der Bargeschichte.