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Vakuumdestillation

Bei der Vakuumdestillation wird der Siedepunkt der zu separierenden Flüssigkeiten durch den niedrigeren Druck verringert. Diese Methode eignet sich daher insbesondere für Flüssigkeiten mit flüchtigen und hitzeempfindlichen, thermolabilen Aromen, die auf diese Weise schonender extrahiert und besser erhalten werden können. Das fertige Destillat kann mit besonders feinen, floralen oder fruchtigen Aromen überzeugen. Anwendung findet die Vakuumdestillation bei so gut wie allen Spirituosen, von Gin über Vodka bis Rum. Schon Ende des 19. Jahrhunderts wurde mit Brennblasen unter Vakuum experimentiert, wobei jedoch die ständige Gefahr der Implosion gegeben war. Heutige Vakuumdestillationsapparate, zu denen auch der Rotovapor gehört, sind technisch voll ausgereift, erfordern jedoch Fachkenntnis zur sicheren Handhabung.